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Arthrose Tendinitis Entzündung

Ellenbogenchirurgie: minimalinvasiv oder traditionell?

Ellenbogenchirurgie: minimalinvasiv oder traditionell?

Die Ellenbogenchirurgie ist durch die komplexe Gelenkstruktur besonders herausfordernd. Wir beleuchten je nach Art der OP die Genesung und Rehabilitation


Ellenbogenchirurgie: Unterschiede zwischen minimalinvasiver und offener OP

Postoperative Orthesen und Rehabilitation

Der Ellenbogen ist das Zwischengelenk der oberen Extremität und besteht aus dem distalen Ende des Oberarmknochens (Humerus) und den proximalen Enden von Speiche (Radius) und Elle (Ulna), die miteinander und durch ein komplexes System von Bändern und Muskeln verbunden sind. Seine Hauptfunktion besteht darin, die Beuge- und Streckbewegungen (Flexion und Extension) des Unterarms zu regulieren, Gegenstände zu erreichen und sie an den Körper anzunähern. Der Ellenbogen ermöglicht auch das Drehen des Handgelenks und der Handfläche (Pronation-Supination), wodurch diese zum Greifen ausrichtet werden können. 

Es ist leicht nachvollziehbar, dass die Beeinträchtigung dieses Gelenks neben den Schmerzen und dem Kraftverlust auch grundlegende Bewegungshandlungen erschwert, wie sie für das Essen, das Waschen oder das Autofahren nötig sind. Erkrankungen des Ellenbogens können nicht nur Defizite beim Beugen, Strecken und bei Drehbewegungen verursachen, sondern auch funktional beeinträchtigen und zur Instabilität oder Ellenbogensteifigkeit führen. 

Chirurgische Pathologien des Ellenbogens

Die Ellenbogenchirurgie findet ihren hauptsächlichen Einsatz nach Traumata (Frakturen und Verrenkungen), bei degenerativen Erkrankungen (Arthrose) und bei Pathologien, die durch wiederholte Mikrotraumata verursacht werden, wie sie für einige Sportarten und Berufe typisch sind (Tendinopathien). Im Einzelnen sind es die folgenden Pathologien, die einen chirurgischen Eingriff nötig machen:

  • Frakturen des distalen Endes des Radius und der proximalen Enden von Radius und Ulna
  • Luxation und Subluxation des Ellenbogens
  • Ruptur von Sehnen und Bändern
  • Schleimbeutelentzündung des Ellenbogens
  • Arthrose und rheumatoide Arthritis (chirurgische Reinigung, Synovektomie, Ellenbogenprothese)
  • Ellenbogensteife
  • Epicondylitis radialis (Tennisellenbogen, Tennisarm)
  • Epicondylitis ulnaris (Golferellenbogen, Golferarm)
  • Kubitaltunnelsyndrom (Kompression des Nervus ulnaris)
  • Kompression des Radialnervs
  • Knochentumore

 

Die orthopädische Untersuchung des Ellenbogens ist grundlegend bei der Diagnose dieser Erkrankungen. Sie ermöglicht das Identifizieren der Ursachen der Schmerzen oder der Defizite im Ellenbogengelenk sowie das richtige diagnostische und therapeutische Vorgehen. Der Arzt führt eine manuelle Untersuchung am Patienten durch und beurteilt die Empfindlichkeit durch Abtasten sowie die noch vorhandene Bewegungsfähigkeit des Ellenbogens. Dabei erhebt er auch die Anamnese des Patienten (Traumata, Vorerkrankungen usw.) und schlägt eventuelle instrumentelle Untersuchungen vor, wie z. B. Röntgen, Ultraschall, elektrophysiologische Untersuchungen der Nerven, ein CT oder eine Kernspintomographie.

Einige Pathologien erfordern kurzfristig eine Operation (z. B. Frakturen), während andere erst nach dem Versagen konservativer (nicht-chirurgischer) Behandlungen vorgeschlagen werden, also nach einer funktionalen Ruhe des Gelenks, nach der Gabe entzündungshemmender Medikamente, nach Infiltrationen oder nach Physiotherapie. In jedem Fall wird der Arzt den Patienten über die Art des Eingriffs und die Art der Durchführung informieren und die möglichen Risiken und Vorteile des chirurgischen Eingriffs am Ellenbogen sowie die Heilungszeit besprechen.

Chirurgische Eingriffe

Die Ellenbogenchirurgie kann eine Herausforderung darstellen, nicht nur wegen der komplexen Struktur des Gelenks und der verbundenen Strukturen, sondern auch wegen der langfristigen Rehabilitation, die in komplexeren Fällen erforderlich ist.

Die Ellenbogenchirurgie kann mit minimal-invasiven Methoden oder mit einem traditionellen (offenen) Verfahren durchgeführt werden, abhängig von der zugrundeliegenden Pathologie und ihrem Schweregrad:

- Die Ellenbogen-Arthroskopie ist eine minimal-invasive Technik der Ellenbogenchirurgie, die häufig zur Behandlung einiger Pathologien eingesetzt wird, die das Gelenk oder die umgebenden Strukturen (Sehnen, Nerven) betreffen. Der Chirurg führt durch kleine Einschnitte in der Haut eine winzige Glasfaserkamera ein, die Bilder auf einem Monitor und auf den entsprechenden chirurgischen Instrumenten anzeigt und aufzeichnet. Zu den Vorteilen gegenüber der traditionellen (offenen) Chirurgie gehören neben kleineren Operationswunden und geringeren postoperativen Schmerzen auch ein geringeres Risiko, eine Gelenksteife zu entwickeln. Die Wiederherstellung der Beweglichkeit tritt gewöhnlich früher ein als bei einer offenen OP, hängt jedoch vom jeweiligen Fall und der Einschätzung des Spezialisten ab, da es Verletzungen gibt, die ein längeres Immobilisieren erfordern.

-Traditionelle Chirurgie am offenen Arm ist im Allgemeinen komplexeren Pathologien vorbehalten und erfordert einen ausreichend großen Zugang zum Gelenk.

Postoperative Genesung

Die funktionale Wiederherstellung des Ellenbogens unmittelbar nach einer traditionellen oder minimal-invasiven Operation schließt auch die Kontrolle der Schmerzen und eventueller Entzündungen durch das Auflegen von kühlendem Eis, das Verabreichen von nichtsteroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln oder Opioidanalgetika sowie das Anlegen eines Kompressionsverbandes an die Extremität mit ein. Das Hochlagern des Gliedmaßes verhindert außerdem ein übermäßiges Anschwellen und hilft, Schmerzen zu lindern.

In den Tagen nach der Operation kann entsprechend den vom Arzt verordneten Indikationen mit passiven Mobilisationsübungen begonnen werden, um das Ruhigstellen, das oft eine Gelenksteifigkeit verursacht, zu reduzieren.

Die Verwendung von Orthesen in Verbindung mit dem Rehabilitationsprogramm ist für die Behandlung der postoperativen Genesung bei Fraktur- und Luxationschirurgie, bei Sehnen- und Bänderreparaturen sowie bei Operationen nach chronischen Verletzungen indiziert. Die Orthesen zum Immobilisieren des Ellenbogens ermöglichen die Begrenzung von Bewegungen in Flexion, Extension sowie in Pronation und Supination und sind durch die Einstellung des gewünschten Flexions- bzw. Extensionsgrades an die Art der erfolgten Operation anpassbar.

Die Rehabilitation, die darauf abzielt, die Kraft und die Fähigkeit zur Bewegung des Ellenbogens wiederzuerlangen und die normalen täglichen Aktivitäten wieder aufzunehmen, erfordert eine variable Zeitdauer in Abhängigkeit von der Art der durchgeführten Operation. Sie muss sorgfältig ausgeführt werden, um eine schnellstmögliche Genesung, ohne das Risiko des Versteifens oder von Komplikationen jeglicher Art einzugehen.


Die auf dieser Website enthaltenen Informationen dienen ausschließlich Informationszwecken. Sie stellen in keinem Fall eine Diagnose oder Vorgabe zur Behandlung dar. Sie ersetzen auch in keiner Weise die direkte Beziehung zwischen Arzt und Patient oder die Untersuchung durch einen Spezialisten. Es wird empfohlen, immer den Rat des eigenen Arztes und/oder Spezialisten bezüglich der aufgezeigten Indikationen oder in eventuellen Zweifelsfällen einholen.

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