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Crouch gait

Crouch gait

Crouch gait

Ursachen, Symptome und innovative orthopädische Lösungen


Der Crouch Gait, auch bekannt als Kauergang bzw. „geduckter Gang“ oder Gehen mit gebeugten Knien, ist eine der komplexesten Gangbildstörungen im orthopädischen und neurologischen Bereich und ist durch einen Haltungskollaps während der Standphase gekennzeichnet.

Was ist der Crouch Gait? Definition und Biomechanik

Aus klinischer Sicht definiert sich der Kauergang durch eine Trias aus biomechanischen Fehlstellungen:

  • Anhaltende Flexion von Hüfte und Knie während des gesamten Gangzyklus.
  • Übermäßige Dorsalflexion des Sprunggelenks (die Ferse hat Mühe, das Gewicht zu tragen).
  • Absenkung des Körperschwerpunkts, was die Streckmuskeln zu einer kräftezehrenden Beanspruchung zwingt.

Das Gehen in „zusammengekauerter“ Haltung ist nicht nur ein ästhetisches Problem: Es führt zu einem erhöhten Kraftaufwand und einer abnormen Belastung des femoropatellaren Gelenks, was zu chronischen Schmerzen und einem Verlust der Selbstständigkeit führen kann.

Die Hauptursachen: Zerebralparese und Spina bifida

Der Kauergang wird häufig bei Patienten mit komplexen neurologischen Krankheitsbildern beobachtet. In Europa sind die häufigsten Diagnosen, die mit diesem Gangbild in Verbindung stehen: 

1. Infantile Zerebralparese (ICP)

Diese cerebrale Bewegungsstörung kommt vor allem in den Formen der spastischen Diplegie und Quadriplegie, der Spastik der Hamstrings (der hinteren Muskulatur des Oberschenkels) vor und die Schwäche des Triceps surae (der Wadenmuskulatur) hindert das Kind daran, das Bein vollständig zu strecken.

2. Spina Bifida

Bei der Spina bifida verursacht eine Schädigung des Rückenmarks die selektive Schwäche der Streckmuskeln. In diesem Zusammenhang entsteht der Crouch Gait oft als Kompensationsstrategie: Der Patient „balanciert“ seinen eigenen Körperschwerpunkt aus, um eine Stabilität zu suchen, die die motorische Kontrolle nicht gewährleisten kann.

Warum verschlimmert sich der Kauergang mit dem Wachstum?

Ohne eine angemessene Behandlung neigt dieser Krankheitszustand dazu, progressiv fortzuschreiten, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Zu den kritischen Faktoren gehören:

  • Zunahme von Gewicht und Körpergröße: Die Hebelarmwirkung der Schwerkraft vergrößert sich und überlastet die ohnehin schon geschwächte Muskulatur.
  • Myostatische Kontrakturen: Die Muskeln, die ständig in verkürztem Zustand gehalten werden, verlieren strukturell an Elastizität.
  • Patellaspitzensyndrom: Das übermäßige Belasten der Kniescheibe verursacht Schmerzen und verringert daraufhin zusätzlich die Lust am Gehen.

Klinische Beurteilung und Ganganalyse

Um den Crouch Gait auf korrekte Weise anzugehen, ist ein evidenzbasierter Ansatz erforderlich. Bei der Beurteilung muss zwischen dynamischen (korrigierbaren) Komponenten und strukturellen Deformitäten der Knochen unterschieden werden.

  • Körperliche Untersuchung: Beurteilung des Muskeltonus und der Umfänge der Bewegungen (ROM).
  • Instrumentelle Ganganalyse: Das Nutzen von Ganganalysen im Labor ermöglicht das präzise Messen von Beugewinkeln und Reaktionskräften an der Fußsohle.

Behandlung: Die Rolle dynamischer Orthesen der neuen Generation

Bei einer modernen Behandlung des Kauergangs werden Physiotherapie, funktionelle Chirurgie (falls erforderlich) und vor allem den Einsatz fortschrittlicher dynamischer Orthesen integriert.

Im Gegensatz zu den starren Orthesen der Vergangenheit sind die Lösungen der neuen Generation darauf ausgelegt:

  1. das Strecken zu unterstützen: Sie helfen dem Knie, sich in der Phase der Belastung zu strecken.
  2. die Energie zurückzugeben: Dank der Verwendung von Verbundwerkstoffen wie Carbon akkumulieren sie Energie während der Flexion und geben sie beim Abstoßen (Toe-off) wieder ab.
  3. die Ausdauer zu verbessern: Durch das Reduzieren der Muskelermüdung ermöglichen sie dem Patienten, längere Distanzen mit weniger Kraftanstrengung zurückzulegen.

Das klinische Ziel: Es geht nicht nur darum, das Gelenk zu begleiten, sondern die verbleibende Funktionsfähigkeit zu optimieren und so die Teilnahme am sozialen Leben und die Unabhängigkeit des Patienten zu fördern.

Fazit

Sich dem Crouch Gait und seiner Behandlung zu stellen, bedeutet, die zukünftige Mobilität des Patienten in den Blick zu nehmen. Dank der Integration gezielter Programme zur Rehabilitation und avantgardistischer Orthesen-Technologien ist es heute möglich, die Prognose dieser Erkrankung grundlegend zu verbessern.


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