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Gonarthrose Inflammation

Gonarthrose (oder Knie-Arthrose): Kurze Beschreibung der Pathologie.

Gonarthrose (oder Knie-Arthrose): Kurze Beschreibung der Pathologie.

Was ist eine Gonarthrose?


Gonarthrose ist eine Erkrankung, von der viele Menschen betroffen sind und die sehr einschränkend wirkt. Es ist eine Form der Arthrose und ein fortschreitend degenerativer Prozess, bei dem der Gelenkknorpel (ein die Knochenenden des Femurs und der Tibia bedeckendes Gewebe, mit der Funktion, die Elastizität zu erhöhen und die Reibung bei Bewegungen zu verringern) allmählich dazu neigt, zu verschleißen und sich abzunutzen.

Die Arthrose kann beide Kniegelenke befallen, das femoropatellare Gelenk zwischen Femur und Patella oder das femorotibiale Gelenk zwischen Femur und Tibia, und dabei wiederum das mediale (interne) und/oder laterale Kompartiment betreffen. Je nachdem welches Kniekompartiment vom Verschleiß betroffen ist, unterscheiden wir zwischen unikompartimenteller, bikompartimenteller oder trikompartimenteller Gonarthrose (bei der sowohl das mediale als auch das laterale Kompartiment des Femorotibial-Gelenks und des Patellar-Femur-Kompartiments betroffen sein können).

In jedem Fall verursacht die fortschreitende Abnutzung des Knorpels schmerzhafte Symptome sowie Schäden an den anderen anatomischen Elementen, aus denen das Gelenk besteht (Menisken, Bänder, Sehnen und dem subchondralen Knochen).

Der Knochen kann degenerieren, indem er sich durch Osteophyten verdickt und sie als spitze periphere Wucherungen anlagert. Mit fortschreitender Läsion gehen damit Bewegungsverlust, Schmerzen und – im fortgeschrittenen Stadium – Verformungen des betroffenen Gelenks einher. Dies ist ein Zustand, der die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigt. Wenn ein Knie durch Arthrose schwer geschädigt ist, kann es schwierig und schmerzhaft sein, einfache Aktivitäten wie Gehen oder Treppensteigen auszuführen. Manchesmal kann man auch schon einfach nur beim Sitzen oder Liegen im Bett Schmerzen empfinden.

Ursachen

Es ist nicht immer möglich, eine bestimmte Ursache zu identifizieren. Im Allgemeinen kann eine Gonarthrose die Folge verschiedener Faktoren sein, die das Gleichgewicht im Gelenk verändern.

Es wird dabei zwischen zwei Arten der Gonarthrose unterschieden:

  • die primäre Kniearthrose, die durch die natürliche Degeneration des Gewebes aufgrund seiner Alterung verursacht wird und im Allgemeinen bei Menschen über 60 Jahren auftritt;

 

  • die sekundäre Kniearthrose aufgrund eines früheren schweren Traumas [zum Beispiel der Ruptur der Tibia, Fibula oder des Femurs; Fraktur der Knochenkomponenten des Knies (Tibiaplateau oder Femurkondylen); Verletzung der Bänder; Operation (insbesondere Entfernung, Teilresektionen von Menisken); Stress aufgrund wiederholter, kleiner Traumata oder, in weniger häufigen Fällen, aufgrund von systemischen Krankheiten (z. B. kardiovaskuläre) oder Stoffwechselerkrankungen.

Neben dieser Klassifizierung sind folgende allgemeine Risikofaktoren für diese Erkrankung zu berücksichtigen:

  • das Alter, weil es das häufigste kausale Element darstellt, das nicht ausschließlich mit einer fortschreitenden Alterung der Gelenke zusammenhängt;
  • Übergewicht und Fettleibigkeit, da übermäßiges Körpergewicht die Gelenke der Beine mechanisch belastet und zum frühen Auftreten von Gonarthrose beiträgt;
  • rheumatische Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis;
  • individuelle Veranlagung mit familiären und genetischen Faktoren für Arthrose;
  • Fehlausrichtungen, Fehlstellungen des Knies, die für eine veränderte Verteilung der Last auf den Gelenkflächen und für deren frühzeitigen Verschleiß verantwortlich sind; so unterscheiden sich das Varus-Knie und das Valgus-Knie in der anderen Ausrichtung zwischen Femur und Tibia und sind wichtige Risikofaktoren für eine Knie-Arthrose und für die Stabilität und Degeneration der anderen Gelenke der unteren Extremitäten (Knöchel, Hüfte usw.), insbesondere wenn der in Grad gemessene Abweichungswinkel stark ausgeprägt ist.

 

Symptome

Die häufigsten Beschwerden des Patienten mit Gonarthrose sind Schmerzen. Sie zeigen sich als dumpfer "mechanischer" Schmerz, der hauptsächlich bei Bewegung auftritt und in der Ruhephase nachlässt.

Am Anfang zeigen sie sich nach längerer Aktivität des betroffenen Gelenks, während sie nach einer Verschlechterung der Arthrose auch nach einfachen Bewegungen wie dem Aufstehen vom Stuhl oder dem Aussteigen aus dem Auto auftreten können. In einer Ruhephase sind sie seltener akut, intensiv oder anhaltend.

Der Schmerz wird von anderen subjektiven Krankheitserscheinungen begleitet, von denen zu den häufigsten und relevantesten für den Patienten die Steifheit oder das Gefühl einer Bewegungseinschränkung zählen, ebenso wie das Anschwellen des Knies. Gelenkschwellungen können mit der fortschreitenden Deformität des Gelenks, mit einem Gelenkerguss oder mit einer übermäßigen Produktion von Synovialflüssigkeit zusammenhängen.

Diagnose

Der diagnostische Weg umfasst den Besuch eines Spezialisten, das Erheben der Krankengeschichte mit den Symptomen und die Begutachtung des Knies durch eine körperliche Untersuchung.

Bei diesem Prozess werden gezielt instrumentelle Untersuchungen eingesetzt. Zweifellos ist dabei das bildgebende Verfahren einer Röntgenuntersuchung die nützlichste für eine Diagnose, auch zur Beurteilung des Grades der Gonarthrose.

Die Kernspintomografie ist eine weiterführende Diagnostik: Sie ermöglicht es, den Verschleißzustand der Gelenkstrukturen, die Degeneration der Menisken und des Knorpels zu erkennen sowie das Ausmaß der Abnutzung zu klären. Es ist daher jüngeren Patienten mit intermittierenden Schmerzen und weniger anhaltenden Beschwerden vorbehalten.

Die Therapie: Was bei Knie-Arthrose hilft?

Die Behandlungsstrategien für Gonarthrose setzen auf zwei Ebenen an:

  • die Schmerzkontrolle
  • die Wiederherstellung der Funktion


Die Behandlungen der Gonarthrose umfassen sowohl konservative als auch chirurgische Therapien.

Zu Ersteren gehören allgemeine Maßnahmen wie Gewichtsreduzierung und adaptive Gymnastik oder Physiotherapie, um die das Knie stabilisierenden Muskeln zu stärken und die Beweglichkeit der Gelenke zu verbessern. Die Verabreichung von Schmerzmitteln und von entzündungshemmenden, nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) ist eine begleitende medikamentöse Therapie.

Es gibt auch eine Infiltrationstherapie bzw. das Verabreichen von Cortison und Lokalanästhetika, die direkt in die Gelenkhöhle injiziert wird, was dazu beiträgt, Gelenkergüsse und Schmerzen zu reduzieren und das Symptom kurzfristig gut zu kontrollieren.

Die Hyaluronsäure hat dagegen eine doppelte Wirkung: Sie verringert die Symptomatik der Schmerzen, wirkt wie ein Gleitmittel für das Gelenk und bietet Schutz unter Belastung.

Bei in vitro-Studien wurde gezeigt, dass Stammzellen die Regeneration von Gelenkgewebe stimulieren, da sie sich teilen und so neue Zellen entstehen, die Bindegewebszellen ähneln. In der Infiltrationstherapie wirken sie auch entzündungshemmend.

Für die konservative Therapie, verbunden mit der Gabe von Medikamenten zur Schmerz- und Entzündungsbekämpfung, gibt es spezielle Orthesen für das an Gonarthrose leidende Knie. Die Wahl und Anwendung einer Orthese variiert je nach Zustand und Neigung des betroffenen Gelenks. Bei einer unikompartimentellen Gonarthrose reduziert die Verwendung einer bestimmten Orthese, wie der KOA, dank des gezielten 3-Punkt-Drucksystems, was zur Schmerzreduktion führt und hilft, die Gelenkknorpel zu schützen. Durch das 3-Punkt-Drucksystem der KOA kann das mediale oder laterale Kompartiment des Gelenks entlastet werden, wodurch auch die für die Neuausrichtung der Knochenköpfe erforderliche Schubintensität moduliert wird.

Wenn sich durch die konservativen Behandlungen keine Verbesserungen einstellen, kann eine Operation in Betracht gezogen werden, bei der abgenutzte Gelenkoberflächen des Knies ersetzt werden (Resurfacing). Dabei werden die beschädigten Knorpeloberflächen und eine kleine Menge darunterliegenden Knochens an den Enden des Femurs und der Tibia abgetragen und durch Metallkomponenten ersetzt. Dabei kommt ein spezieller, sehr widerstandsfähiger Kunststoff zum Einsatz, der die Oberflächen und die Bewegungsfähigkeit des Gelenks wiederherstellt. Die Operation ist ein wirksames und relativ sicheres Verfahren, die dazu dient, Schmerzen zu lindern und etwaige Deformitäten des Knies zu korrigieren. Und nach drei Wochen, in denen auch eine Rehabilitationstherapie erforderlich ist, können die normalen Aktivitäten des täglichen Lebens wieder aufgenommen werden, ohne weitere Schmerzen. 

Es gibt mehrere Gründe, warum der Arzt einen chirurgischen Eingriff am Knie empfehlen kann. Menschen, die am meisten davon profitieren, sind diejenigen, die folgende Pathologien aufweisen:

  • schwere Arthrose, Schmerzen oder Steifheit, welche die täglichen Aktivitäten stark einschränken, wie das Gehen, das Treppensteigen sowie das Aufstehen oder Hinsetzen;
  • mäßige oder starke Knieschmerzen, auch in Ruhephasen, sowohl tagsüber als auch bei Nacht;
  • chronische Entzündungen und Schwellungen des Knies, die durch Ausruhen, Kühlung, Infiltration mit Hyaluronsäure oder durch Medikamentengabe sich nicht bessern;
  • Deformitäten des Knies, ein nach innen (Varus) oder nach außen (Valgus) verformtes Knie; in diesen Fällen kann die prothetische Chirurgie die Gliedmaßen neu ausrichten.


Und nach Abschluss der Operation muss Folgendes beachtet werden:

  • Anstrengungen und Fehlbelastungen vermeiden
  • Körpergewicht reduzieren, wenn der Patient übergewichtig ist
  • kein zusätzliches Gewicht auf die Knieprothese bringen
  • Physiotherapie-Übungen zur Rehabilitation, direkt nach der OP, beginnend im Bett
  • Gehen mit Gehhilfe so schnell wie möglich und bereits ab dem dritten Tag nach dem Eingriff
  • Orthesen als Unterstützung anlegen und Gehhilfen verwenden


Bei Beachtung dieser Maßnahmen kann man durchschnittlich 45 Tage nach der Operation wieder normal gehen.


Ce site contient des renseignements présentés uniquement à titre d’information. Ces renseignements ne peuvent en aucun cas constituer la formulation d’un diagnostic ou la prescription d’un traitement. Ils n’ont pour but et ne doivent en aucun cas remplacer le rapport direct médecin-patient ou la consultation d’un spécialiste. Nous vous conseillons de toujours demander l’avis de votre médecin traitant et/ou d’un spécialiste concernant les indications fournies ou les éventuels doutes.

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