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Ostéoporose Santé osseuse

Osteoporose

Osteoporose

Was Osteoporose ist und wie sie entsteht


Osteoporose ist eine Krankheit, die sowohl durch eine Verringerung der Knochenmasse als auch durch eine Veränderung ihrer Architektur gekennzeichnet ist. Diese Veränderungen vollziehen sich mit zunehmendem Alter progressiv, normalerweise ohne das Auftreten von Symptomen. Es kommt dadurch zu einer zunehmenden Porosität des Knochens, der somit einem höheren Risiko für Frakturen ausgesetzt ist. Der Knochenabbau beginnt bereits ungefähr im Alter von dreißig Jahren, beschleunigt sich jedoch bei Frauen nach den Wechseljahren, bei denen der physiologische Rückgang der Östrogenhormone einen exponentiellen Knochenschwund verursacht (Dysbalancen des Knochenstoffwechsels von aufbauenden und abbauenden Prozessen). Die frakturbedingte Fragilität ist der dramatische Epilog des natürlichen Verlaufs der Krankheitsgeschichte und betrifft eine von drei Frauen und einen von fünf Männern.

Um die Gründe für diese Pathologie zu erklären, muss berücksichtigt werden, dass Knochen, wie auch die Haut, lebende Gewebe sind und sich während ihres gesamten Lebens im kontinuierlichen Umbau befinden, durch Resorptions-Prozesse von Zellen, die als Osteoklasten genannt werden, und durch die Neubildung von anderen Zellen, die als Osteoblasten bezeichnet werden. Im Zuge dieser physiologischen Alterungsprozesse können Bedingungen entstehen, bei denen die Menge an resorbiertem Knochengewebe größer ist als die Menge an neu gebildetem Knochengewebe, was dann zu einem Knochenschwund (Osteoporose) führt.

Ein starker Knochenumbau verursacht eine fortschreitende Ausdünnung des Knochengewebes, die zu einer Verringerung der Knochendichte selbst führt, was wiederum zu einer geringeren Widerstandsfähigkeit gegen Traumata und bei Stürzen führt.

Je weiter die Knochendichte abnimmt, desto mehr Knochenbrüche können resultieren, gerade weil die Knochen zunehmend porös und instabil werden und selbst bei geringster Belastung brechen können.

 

Welche Körperteile sind am stärksten betroffen?

Die als fragil geltenden und damit für Frakturen anfälligen Stellen des Skeletts sind im Allgemeinen die mit dem höchsten Anteil an Knochentrabekeln (Spongiosa), die das Mark enthalten, Blutzellen produzieren und sich unter dem Teil des kompakten Knochens (Compacta) befinden. Dieser schwammartige Knochen befindet sich hauptsächlich im innersten Teil der Knochen, auf der Höhe der kurzen Knochen, der flachen Knochen und an den Enden (Epiphysen) der langen Knochen. Wie man sich von seinem Namen her vorstellen kann, sieht dieses Gewebe unter dem Mikroskop wie ein Schwamm, der aus vielen kleinen Zwischenräumen aufgebaut ist, welche durch die Trabekel begrenzt werden.

Die Trabekel, die unterschiedlich ausgerichtet und untereinander vernetzt sind, formen Hohlräume, die sogenannten Markhöhlen, welche das rote (hämatopoetische Gewebe, das Blutzellen bildet) und gelbe (Fett) Knochenmark enthält.

Das schwammartige Gewebe verleiht dem Knochen Leichtigkeit dank seiner Wabenstruktur und ermöglicht es den Muskeln, die Knochen leichter zu bewegen.

Diese Art von Knochen kommt am häufigsten in der Wirbelsäule (Wirbel), den Rippen, dem Kiefer, dem Oberschenkel, dem Humeruskopf, dem Handgelenk und dem Knöchel vor. Es macht nur 20% der Skelettmasse aus, stellt aber die aktivste Stoffwechselkomponente dar.

 

Osteoporose an der Wirbelsäule

Wenn osteoporotische Prozesse die Wirbelsäule befallen, indem sie auf den Umbau des schwammartigen Knochens der Wirbelkörper einwirken, nehmen die Patienten unerwartet starke Schmerzen wahr, mit der Folge, dass keine weitere Bewegung mehr möglich ist.

Bei Wirbelkörper-Frakturen osteoporotischen Ursprungs wird die natürliche Krümmung der Wirbelsäule akzentuiert, was zu einer Zunahme der Kyphose (Buckelbildung) und zu einem markanten Abdomen führt. Mit fortschreitender Pathologie verringert sich die Statur um mehrere Zentimeter. Aufgrund der starken Schmerzen nehmen die Betroffenen eine typische Haltung ein und bewegen sich immer weniger, was eine weitere Folge schmerzhafter Muskelverspannungen nach sich zieht. Der Mangel an Bewegung führt auch zu einer weiteren Schwächung oder sogar zu einer allgemeinen Verringerung der Muskulatur, was weitere Instabilitäten und Unsicherheiten beim Gehen verursacht. Diese Unsicherheit erhöht wiederum das Risiko von Stürzen und der Patient unterliegt einem echten Teufelskreis.

 

Strategien, um ein Fortschreiten zu verlangsamen

Osteoporose kann nicht geheilt werden. Durch angemessene präventive Maßnahmen und die rechtzeitige Behandlung ist es jedoch möglich, die Entwicklung der Krankheit wirksam zu beeinflussen und ihr Fortschreiten zu verlangsamen. In einigen Fällen erhöhen die verfügbaren Behandlungen sogar die Dichte des Skeletts und kehren in gewissem Maße die Tendenz zum Knochenverlust um.

Die vorbeugenden Maßnahmen betreffen den Aufbau von so viel Knochenmasse wie möglich in jugendlichem Alter. Dies hilft, einen späteren Massenverlust auszugleichen. Zu den wichtigsten Säulen der Prävention zählen körperliche Aktivität zur Stärkung von Muskeln und Knochen, eine Ernährung reich an Kalzium, das den Hauptbaustein der Knochen darstellt, und Vitamin D, das die Anreicherung von Kalzium in den Knochen fördert.

Es gibt auch verschiedene Medikamente zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose. Es obliegt dem Arzt, von Fall zu Fall zu entscheiden, unter Berücksichtigung 

  • des Geschlechts (es gibt Arzneimittel, die nur für Frauen und andere, die für beide Geschlechter zugelassen sind)
  • des Alters (z. B. eignen sich einige besser für Frauen, die gerade die Menopause durchgemacht haben, und andere für ältere Frauen)
  • der Schwere der Osteoporose
  • des Vorhandenseins zusätzlicher Risikofaktoren (z. B. dem Risiko zu Stürzen) sowie
  • von Comorbiditäten des Patienten (einige Medikamente sind unter bestimmten klinischen Bedingungen kontraindiziert).

Grundsätzlich können Medikamente für eine wirksame Behandlung von Osteoporose in drei Kategorien unterteilt werden:

  • Antiresorptive Medikamente: sie reduzieren die Knochenresorption, verlangsamen oder stoppen den Knochenverlust und erhalten die Knochendichte.
  • Anabolika: Sie stimulieren die Bildung von neuem Knochen und erhöhen den BMD (Bone Mineral Density).
  • Medikamente mit zwei Wirkmechanismen: sie hemmen die Knochenresorption leicht und stimulieren eine leichte Knochenneubildung.

 

Sie können zudem schmerzhafte Symptome reduzieren und Frakturen verhindern. Zu diesem Zweck werden Medikamente gegen Osteoatrophie, schmerzlindernde Medikamente, manuelle Behandlungen (z. B. Massagen), Physiotherapie, medizinische sowie orthopädische Orthesen verwendet, deren Hauptzweck genau darin besteht, das Risiko von Knochenbrüchen zu verringern. Tatsächlich sind diese besonderen Stützen für die normale Therapie unverzichtbar, nicht nur wenn der Patient bereits eine Fraktur erlitten hat, sondern auch, um ein Trauma am Skelettsystem zu verhindern, denn wenn sie richtig ausgewählt und verwendet werden, können sie jede betroffene Struktur, die in Gefahr ist zu schwinden, angemessen unterstützen. Es gibt verschiedene Hilfsmittel wie Büsten, Korsetts und Stützen (Orthesen). Sie können basierend auf dem erreichten Ausmaß der Krankheit, den vom Patienten manifestierten Symptomen und der von den Knochen angenommenen Morphologie ausgewählt werden, sowie entsprechend dem Alter des Patienten, der Zumutbarkeit und dem Grad der gewünschten Autonomie.


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