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Verletzungen am Knie im Sport

Verletzungen am Knie im Sport

Das Knie ist ein ebenso wichtiges wie empfindliches, sehr bewegliches und komplexes Gelenk, das tagtäglich erheblichen Belastungen in alle Richtungen ausgesetzt ist.


Auf dem Kniegelenk ruht das Gewicht des gesamten Körpers, wobei die Belastungen, insbesondere beim Sport, ein hohes Niveau erreichen können. Dies gilt nicht nur für Leistungssportler, sondern auch für Amateursportler, insbesondere für Skifahrer, Fußballer, Rugbyspieler, Eisläufer, Tennisspieler, aber auch für Volleyballer und Basketballer.

Zwei Arten von Kollateralbändern sorgen für das Stabilisieren des Knies. Einmal sind dies das Innenband und das Außenband, an der medialen bzw. lateralen Seite des Knies, die dazu dienen, seine Bewegungen nach rechts und links zu begrenzen. Zum anderen gibt es das vordere und das hintere Kreuzband, die so genannt werden, weil sie jeweils aus zwei Faserbündeln bestehen, die sich vor bzw. hinter dem Gelenk überkreuzen und eine übermäßige Verschiebung nach vorn oder nach hinten verhindern.

Die bei stumpfen Traumen am häufigsten beschädigten Bänder sind das Ligamentum collaterale mediale (LCM) und das Ligamentum cruciatum anterius (LCA). Eines dieser oder beide Bänder werden einer abnormalen Spannung ausgesetzt und verletzt, wenn das Knie abrupt seitlich nach innen verschoben wird, während das Bein gestreckt, das Knie direkt über dem Knöchel und der Fuß fest auf dem Boden steht. Diese verzerrende Dynamik tritt typischerweise bei Stürzen auf Skiern oder bei Zusammenstößen mit Gegnern, zum Beispiel beim Fußballspielen, auf.

Ein klassisches Ereignis, das hingegen zu einem Abriss des hinteren Kreuzbandes führt, ist die sogenannte „Armaturenbrettverletzung“, die eher mit einer Kontusion als mit einer Verstauchung zu vergleichen ist, da sie durch den heftigen Aufprall des vorderen Teils des Knies (Patella) auf die harte Oberfläche des Armaturenbretts verursacht wird. Der Aufprall führt bei Personen, die bei einem frontalen Autounfall auf dem Beifahrersitz sitzen, häufig dazu, dass sich die Gelenkstrukturen beim gebeugten Knie abrupt von vorn nach hinten verschieben, was einen Abriss der Bänder zur Folge hat, die diese Art von Bewegung auffangen müssen.
 

Symptome und Schweregrade

Abhängig von der Schwere des Traumas und der Anzahl der verletzten Bandfasern können Distorsionen am Knie mit unterschiedlichen Schweregraden und Symptomen auftreten.

Der Schmerz, die Schwellung und Instabilität des Gelenks sind die drei Hauptindikatoren, die bewertet werden müssen, um zu verstehen, was zu tun ist.

Das Ausmaß der Schmerzen ist immer direkt proportional zur eingetretenen Schädigung und ist daher das primäre Symptom für den Schweregrad. Sind die Schmerzen so stark, dass sie unerträglich sind, muss das Knie sofort von einem Spezialisten untersucht und eine Röntgenaufnahme gemacht werden, um eventuelle Knochenbrüche festzustellen. Andere, genauere bildgebende Untersuchungen wie die Magnetresonanztomographie (MRT) oder der Ultraschall, mit denen auch die Weichteile des Gelenks (Bänder, Sehnen, Knorpel, Gelenkkapseln etc.) sichtbar gemacht werden, können erst nach einigen Tagen (wenn die Entzündung, die Schwellung und ein mögliches Hämatom teilweise abgeklungen sind) durchgeführt werden und erlauben eine genauere Diagnose.

Das Gleiche gilt, wenn das Gelenk nicht nur schmerzt, sondern auch stark anschwillt und sich innerhalb weniger Dutzend Minuten ein starker Bluterguss bildet. In diesen Fällen füllt sich das Knie höchstwahrscheinlich mit Blut (Gelenkerguss), was ein Zeichen dafür ist, dass das Trauma erheblich ist, und dass möglicherweise Bänder- oder Knochenläsionen vorliegen, die einer dringenden orthopädischen Untersuchung bedürfen.

Sind die Schmerzen hingegen erträglich und tritt die Schwellung allmählich auf, nach einigen Stunden oder am folgenden Tag, ist die Situation weniger gravierend und kann nach 24 bis 72 Stunden vom Fachspezialisten beurteilt werden. Durch die verzögerte klinische Untersuchung lassen sich übrigens wesentlich zuverlässigere Informationen über den Zustand des Gelenks gewinnen, da die durch das Trauma ausgelöste Entzündung bereits abgeklungen ist.

Der dritte Indikator für den Schweregrad einer Verstauchung des Knies ist der Grad der Funktionsunfähigkeit beim Beugen oder Belasten des Gelenks. In der Regel ist dieses Unvermögen umso größer, je schwerer die durch das Trauma verursachte Schädigung ist. Es ist jedoch zu beachten, dass die Unfähigkeit, das Gelenk zu benutzen, manches Mal nicht von Frakturen oder schweren Läsionen an den Bändern abhängt, sondern vom Vorhandensein einer besonders ausgeprägten Schwellung.

Therapie in der Akutphase und Rehabilitation

Nach einer Knieverletzung gibt es zwei Alternativen: entweder eine konservative oder eine operative Therapie. Im ersten Fall, wenn die Schädigung nicht so groß ist, dass eine sofortige Einweisung in die Notaufnahme erforderlich ist, verlässt man sich auf die PRICE-Strategie, Protection-Rest-Ice-Compression- Elevation (Schutz-Ruhe-Kühlung-Kompression-Hochlagerung), und das Verwenden von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSARs) oder Analgetika, um die Schmerzen zu lindern, die in den ersten Tagen nach der Verletzung immer sehr intensiv sind. Selbst bei mittelschweren bis schweren Verletzungen der Bänder sollte die Kompression, d. h. die vollständige Ruhigstellung des Knies, auf eine nur minimal notwendige Dauer beschränkt werden, die idealerweise einigen Tagen entspricht. Danach muss das Gelenk wieder zum Einsatz kommen, wenn auch schrittweise und eingeschränkt durch eine Orthese, um die Ausführung „riskanter“ Bewegungen zu verhindern, die die bereits geschädigten Strukturen weiter überlasten könnten.

Die Möglichkeit eines chirurgischen Eingriffs zur Behebung von Schädigungen an den Bändern wird erst zu einem späteren Zeitpunkt in Betracht gezogen, wenn Ruhigstellung, ärztliche Therapie und Rehabilitation dem Knie keine ausreichende Stabilität und geeignete Funktionsfähigkeit zurückgegeben haben. Im Allgemeinen ist jedoch eine Operation zur Wiederherstellung der Bänder den Menschen vorbehalten, die das Knie im Alltag intensiv beanspruchen, wie z. B. professionelle Athleten auf Wettkampfniveau.

Die am häufigsten auftretende Verletzung, die in der Regel operiert werden muss, ist die Ruptur des vorderen Kreuzbandes (LCA). Glücklicherweise ermöglicht der technologische Fortschritt heute für Profisportler die Durchführung von Rekonstruktionsoperationen mit arthroskopischen und minimal-invasiven Techniken, was bedeutet, dass Eingriffe ab dem 13. Lebensjahr durchgeführt werden können, ohne das Gelenk öffnen zu müssen und ohne die Wachstumsstellen des Knochens zu berühren. Die Operation wird nur mit einem Tag Krankenhausaufenthalt durchgeführt. Die Schmerzen für den Patienten werden dabei auf ein Minimum reduziert und nach 15-20 Tagen kann man wieder ohne Krücken gehen, Auto fahren und die Arbeit aufnehmen. Wichtig ist in jedem Fall, dass ein sorgfältiger und korrekter Rehabilitationsablauf mit einer Reihe von funktionalen „Schritten“ durchgeführt wird: Der Übergang von einer Rehabilitationsphase zur nächsten ist erst dann möglich, wenn die selbst gesetzten Ziele erreicht sind, und normalerweise sind mindestens 4-5 Monate erforderlich, um die funktionale Wiederherstellung abzuschließen und dem Neo-Ligamentum eine ausreichende Zeitspanne der Osteointegration zu garantieren.

Die „leichte“ Physiotherapie sollte frühzeitig beginnen, bereits 3-7 Tage nach dem Trauma oder nach der Operation, um der Entwicklung von Gelenksteifigkeit und Muskelschwund entgegenzuwirken. Nach etwa einem Monat kann man zu anspruchsvolleren Übungen und zur Mobilisierung des Gehens wechseln und nach einem weiteren Monat zum Radfahren, Schwimmen und zur Wassergymnastik (Hydrokinesiotherapie).

Die Wiederaufnahme der sportlichen Betätigung sollte dagegen bei professionellen Sportlern nicht vor 6-7 Monaten erfolgen und bei Personen, die Sport als reinen Zeitvertreib betreiben, bis zu einem Jahr aufgeschoben werden, um die Gesundheit und Funktionsfähigkeit des Knies langfristig zu erhalten.

In den ersten 3-4 Wochen nach einer größeren Verstauchung oder einem chirurgischen Eingriff ist es ratsam, eine Orthese wie die PlusPoint FAST zu tragen, die speziell angeraten ist bei komplexen, traumatischen oder degenerativen Knieinstabilitäten und bei prä-/postoperativen, rehabilitativen oder konservativen Behandlungen zum Schutz der Bänder. Möglicherweise genügt es auch eine einfachere Bandage zu tragen und sich häufig einer Gehhilfe zu bedienen, um das verletzte Knie nicht zu überlasten.


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