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Arthrose Articolazioni

Die Hüftgelenksarthrose und ihre komplexen Mechanismen

Die Hüftgelenksarthrose und ihre komplexen Mechanismen

Hüftgelenksarthrose ist nicht nur eine Verschleißerkrankung sondern degenerativ mit zellulären, enzymatischen und entzündlichen Mechanismen. Mehr erfahren…


Hüftgelenksarthrose

Die Hüftgelenksarthrose ist eine chronische degenerative Erkrankung, die zu Entzündungen und Verletzungen am Gelenkknorpel führt, genau dem Gewebe, das die Knochenoberflächen in unmittelbare Nähe einiger Gelenke bedeckt. Bei der Arthrose (die im Falle der Hüfte als Coxarthrose bezeichnet wird) kommt es zum allmählichen Ausdünnen des Knorpels. Dabei werden langfristig auch der darunterliegende Knochen, der durch den schwindenden Knorpelüberzug freigelegt wird, und das benachbarte Gewebe in Mitleidenschaft gezogen. Die im fortgeschrittenen Stadium verursachten Schäden beeinträchtigen die Gelenkfunktion, führen zu einer schmerzhaften Versteifung der Hüfte und zur Atrophie (Gewebeschwund) der Oberschenkelmuskulatur, bis hin zu einer Pathologie, die sehr beeinträchtigend ist und eine Verkürzung der Gliedmaße und ausgeprägte Deformitäten zur Folge hat. 

Anatomie

Das Hüftgelenk oder Coxofemoral-Gelenk verbindet den kugelförmigen Femurkopf (Kopf des Oberschenkelknochens) mit dem Acetabulum (Hüftgelenkspfanne), einer Vertiefung im Beckenknochen. Es handelt sich um ein wichtiges Gelenk, das eine Vielzahl von Beinbewegungen ermöglicht, da der Femurkopf im Hohlraum der Pfanne, die ihn aufnimmt, frei gleiten kann. Um die Reibung zwischen den beiden knöchernen Komponenten (Acetabulum-Femurkopf) zu vermeiden, gibt es den Gelenkknorpel, der als Puffer fungiert und das Aneinanderreiben der beiden Knochenteile verhindert sowie die Belastungskräfte verteilt und damit reduziert. Das Fehlen von Reibung ist sowohl auf die schmierende Wirkung der Gelenkflüssigkeit (die von der das Gelenk umgebenden Membran produziert wird) als auch auf den hohen Wassergehalt des Knorpels selbst zurückzuführen: wenn das Gelenk belastet wird, tritt eine dünne Wasserschicht aus dem Knorpel und ermöglicht ein perfektes Gleiten der Gelenkköpfe, ohne Reibung und ohne Abrieb. 

Wenn der Knorpel degeneriert, beginnt der arthritische Prozess, der sich mehr oder weniger schnell zu einem schmerzhaften und behindernden Zustand entwickelt, der sich mit der Zeit verschlimmert. Die Arthrose kann jedoch nicht einfach als eine Verschleißerkrankung betrachtet werden, die durch eine längere Belastung des Gelenks verursacht wird, sondern muss als degenerative Erkrankung mit komplexen zellulären, enzymatischen und entzündlichen Mechanismen betrachtet werden, die den Knorpel tiefgreifend verändert und ihn degenerieren lässt. Wenn der Knorpel seine Funktion verliert und dünner wird, reagiert der darunterliegende Knochen auf die ständige Reibung zwischen Oberschenkelkopf und Hüftgelenkspfanne und bildet kleine knöcherne Auswüchse (Osteophyten), bis hin zu einer Osteosklerose. Eine verminderte Flexibilität des Gewebes kann auch eine Entzündung der Weichteile (Schleimbeutel, Bänder usw.) begünstigen und zu einer vollständigen Schädigung des gesamten Gelenks führen.

 

Primäre und sekundäre Arthrose

Die Hüftgelenksarthrose ist eine Pathologie, die mit zunehmendem Alter immer häufiger auftritt. Sie betrifft vor allem Frauen, kann aber auch jüngere Menschen nach posttraumatischen Verletzungen, nach rheumatologischen Erkrankungen und bei Fehlbildungen ereilen. Man unterscheidet zwischen der primären und der sekundären Arthrose.

Die primären Arthrose tritt in der Regel nach dem 60. Lebensjahr auf und ist auf eine altersbedingte genetische Veranlagung zurückzuführen.

Bei der sekundären Arthrose hingegen sind die Ursachen für den Knorpelverschleiß in Pathologien, Traumata und anderen Erkrankungen zu suchen. Diese sekundäre Form trifft häufiger auf als die primäre Arthrose, beginnt meist im Alter von 40 bis 50 Jahren, schreitet mit der Zeit schneller voran und hat hauptsächlich folgende Ursachen:

  • Folge von Frakturen und Luxationen
  • Nekrosen am Oberschenkelkopf
  • Dysplasie an der Hüfte mit Anomalien in der Konformation des Oberschenkelknochens und/oder der Hüftgelenkspfanne
  • Osteochondritis bei Kindern und Jugendlichen (JOCD) oder Morbus Perthes
  • einige Formen von Arthritis, wie die rheumatoide Arthritis
  • Stoffwechselstörungen

 

Symptome

Die Coxarthrose verursacht starke Schmerzen am Oberschenkelkopf, die bis in die Leiste, bis zur Vorderseite des Oberschenkels oder Rückseite des Gesäßes ausstrahlen können. Der Schmerz ist chronisch und verschlimmert sich im Laufe der Zeit. Häufig geht damit ein Gefühl der Steifheit in der Bewegung einher. Im fortgeschrittenen Stadium treten größere Veränderungen der Gelenkfunktion auf: Schwierigkeiten beim Gehen über längere Strecken und beim Bücken sowie bei Bewegungen, die man ausführt, um sich zu Setzen oder die Schuhe zu binden.

Aufgrund der Versteifung des Musculus iliopsoas (Lenden-Darmbeinmuskel), der von der Vorderseite der Wirbelsäule bis zur Vorderseite des Oberschenkels verläuft, kann es auch zum Hinken kommen.
Schließlich kann sich eine Hypotrophie der Quadrizepsmuskeln bestätigen, die eine Fehlhaltung mit Flexionsdeformität der betroffenen Extremität und eine Verkürzung des betroffenen Beins im Verhältnis zum anderen verursacht.

Betrachtet man die Symptome lassen sich drei Schmerz-Stadien unterscheiden:

  • Stadium I: Regelmäßig auftretende Schmerzen in der Hüfte, insbesondere nach intensiver körperlicher Betätigung
  • Stadium II: Die Symptome treten auch im Ruhezustand auf, nicht nur nach körperlicher Aktivität, und der Schmerz strahlt auch in die Leiste und den vorderen Teil des Oberschenkels aus
  • Stadium III: Der Schmerz ist immer präsent, intensiv und weit gestreut. Die Beweglichkeit des Gelenks ist eingeschränkt und das Gehen fällt schwer.

 

Diagnose

Die klinische Untersuchung, das Vorhandensein von Symptomen wie Hüftschmerzen und Steifigkeit sowie die Erhebung bestimmter Informationen können Hinweise auf die Diagnose einer Coxarthrose liefern: das sind insbesondere rheumatische Erkrankungen, frühere Hüftluxationen, Traumata, Frakturen, Fettleibigkeit, familiäre Vorbelastungen usw.

Die klinische Untersuchung ist auch nützlich, um den genauen Ursprung des Schmerzes zu bestimmen und ihn von Pathologien zu unterscheiden, die an der gleichen Stelle Schmerzen verursachen (z. B. Erkrankungen am Wirbel oder an den Nerven).

Die Röntgenuntersuchung ist von grundlegender Bedeutung für die Diagnose, da sie den Zustand des Gelenks und seine Entwicklung im Laufe der Zeit zeigt und eventuelle Pathologien aufzeigt, die eine Arthrose begünstigen, wie z. B. Subluxationen, Hüftdysplasien und andere. Insbesondere bei Arthrose zeigt das Röntgenbild eine Verkleinerung des Gelenkspalts (zwischen Hüftgelenkspfanne und Oberschenkelkopf) aufgrund des Knorpelverlusts, des Vorhandenseins von Osteophyten und der erhöhten Belastung auf die Knochen.

 

Behandlung 

Da die Coxarthrose einen chronischen und fortschreitenden Verlauf hat, kann eine konservative Behandlung den Prozess für eine gewisse Zeit verlangsamen, aber in den meisten Fällen wird dennoch der Punkt erreicht, an dem ein chirurgischer Eingriff notwendig sein wird. Die konservative Behandlung der Hüftgelenksarthrose zielt auf die Linderung der Symptome ab und beruht im Wesentlichen auf folgenden Maßnahmen:

  • Physiotherapie: Aufrechterhaltung einer guten körperlichen Verfassung mit Übungen zur Stärkung der Muskulatur der unteren Gliedmaßen.
  • Medikamente: von Nahrungsergänzungsmitteln (Chondroprotektoren) bis zu nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR)
  • Ultraschallgesteuerte Infiltration: dabei wird Hyaluronsäure oder Kortison indiziert
  • Hüftorthesen: sie haben eine stützende Funktion und lindern die Schmerzen
  • Richtige Ernährung und Gewichtsabnahme
  • Tecartherapie, Magnetfeldtherapie, Stoßwellentherapie

 

Die chirurgische Behandlung basiert auf verschiedenen Techniken:

Hüftarthroskopie: eine minimal-invasive Technik zum Behandeln geschädigter Gelenkknorpel und zum Entfernen von Osteophyten oder von freien Gelenkkörpern.

Oberflächenersatzprothese: eine Prothese, die jungen, aktiven Patienten vorbehalten ist und bei der die Gelenkfläche des Oberschenkelknochens und der Hüftgelenkpfanne mit einer Art Metallkrone überzogen wird.

Totalendoprothetik der Hüfte (TEP): eine Prothese, die das gesamte Gelenk ersetzt. Der Kopf des Femurs wird durch einen Schaft aus Metall ersetzt, der in den Oberschenkelknochen eingesetzt wird und auf dem ein Keramikkopf ruht. Die Hüftgelenkspfanne wird durch eine Metallpfanne ersetzt und zwischen letzterer und dem Keramikkopf ein Kunststoffeinsatz (Polyethylen) eingefügt, um ein adäquates Gleiten zu gewährleisten.

Diese Eingriffe sind mit einer heiklen postoperativen Phase verbunden: von grundlegender Bedeutung ist hier eine schrittweise Rehabilitation mit Übungen zur passiven und später zur aktiven Mobilisierung des Gelenks und zur Wiederherstellung des Muskeltonus. Um die Bewegung während der Rehabilitationsphase zu führen und Komplikationen (wie z. B. eine Hüftluxation) zu vermeiden, ist das Anwenden von dynamischen Orthesen angezeigt, die gleichzeitig sowohl eine Kompression (zur Verringerung von Ödemen und Schmerzen) als auch eine optimale Kontrolle der Hüftbewegungen ermöglichen.


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