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Die häufigsten Sportverletzungen

Die häufigsten Sportverletzungen

Sportverletzungen lassen sich in akut traumatische und chronische Überlastungsverletzungen einteilen und sind häufig die Folge einer Über- oder Fehlbelastung, die auf Knochen und Muskeln einwirkt.


Sie sind im Allgemeinen auf folgende Ursachen zurückzuführen:

  1. Verschleiß (übermäßige Abnutzung und Bänderrisse)
  2. Sportverletzungen durch Aufprall (z. B. Stürze und Zusammenstöße)
  3. Frakturen und Luxationen
  4. Distorsionen (Bänderverletzungen) und Zerrungen (Muskelverletzungen)

Verschleiß

Der Verschleiß ist eine der häufigsten Ursachen von Sportverletzungen, die in der Regel auf unsachgemäße Anwendung der Trainingstechniken zurückzuführen sind. Darunter fällt zum Beispiel die Konzentration des Trainings auf eine einzige Muskelgruppe, ohne dabei die gegenüberliegende zu stärken. Das daraus resultierende Ungleichgewicht trägt wiederum zu Verletzungen bei.

Ein weiterer Faktor, der zu Sportverletzungen durch Verschleiß beiträgt, ist die unzureichende Erholung nach dem Training sowie das Beharren darauf, die Aktivität trotz Schmerzen fortzusetzen. Die Folge davon ist, dass sich die Verletzung auf andere Muskeln oder das Bindegewebe ausbreitet, wodurch der Schaden vergrößert und die Heilung verzögert wird, wohingegen das Ruhigstellen die Heilung erleichterten würde.

Sportverletzungen durch Aufprall

Sportverletzungen sind sehr häufig die Folge von Aufprallereignissen, starken Stößen oder Zusammenstößen mit anderen Sportlern oder Gegenständen (z. B. Aufeinanderprallen beim American Football, Rugby oder Fußball), von Stürzen und direkten Schlägen (z. B. beim Boxen oder anderen Kampfsportarten), von Kollisionen mit Fahrzeugen, Hindernissen, Leitplanken oder Pfosten (wie beim Motorsport mit dem Auto oder Motorrad, beim Pferderennen oder Skifahren). In der Regel führen diese anschließend zu Hämatomen mit Ödemen, Knochenbrüchen und Luxationen.

Frakturen und Luxationen

Eine Fraktur ist die vollständige oder unvollständige Unterbrechung der Kontinuität eines Knochens und kann geschlossen oder offen sein. Bei einer geschlossenen Fraktur wird die Hautoberfläche nicht verletzt, während bei einer offenen Fraktur das Ende des gebrochenen Knochens nach außen ragt. In diesen Fällen muss unbedingt jede Bewegung im Bereich der Verletzung verhindert und qualifizierte Hilfe gerufen werden, ohne die verletzte Person zu bewegen und ohne den verletzten Teil mit einer Schiene zu immobilisieren.

Die Luxation hingegen ist der dauerhafte Kontaktverlust der Beziehungen zwischen den gelenkbildenden Knochenenden durch Einwirken hoher Kraftimpulse. Im Bereich des betroffenen Gelenks treten sehr starke Schmerzen auf und eine Bewegung ist unmöglich. Das verletzte Gelenk erscheint deformiert und es treten Ödeme und später Ekchymosen an der Verletzungsstelle auf.

Sowohl Knochenbrüche als auch Gelenkluxationen sind Verletzungen, die als schwerwiegend angesehen werden und eine sofortige ärztliche Behandlung erfordern, da sie häufig Funktionsstörungen an der Gliedmaße oder am Gelenk verursachen und müssen daher mit diagnostischen Tests wie Röntgenaufnahmen weiter verifiziert werden.

Darüber hinaus gibt es auch Ermüdungsfrakturen, das heißt kleine, durch wiederholte Belastung verursachte Risse, die üblicherweise an den Füßen und langen Knochen entlang der Beine auftreten. Es kann vorkommen, dass es keinerlei sichtbare Anzeichen für diese Verletzungen gibt und dass sie nicht immer auf Röntgenbildern zu sehen sind. Das einzige Symptom bleibt dann der Schmerz, der auftritt, wenn die Person versucht, zum Beispiel den verletzten Fuß zu belasten.

Die Häufigkeit, mit der Sportverletzungen auftreten, korreliert mit der Jahreszeit, in der der jeweilige Sport ausgeübt wird.

Im Herbst- und im Winter erfolgen die Sportverletzungen vor allem beim Skifahren, beim Fußball und beim Rugby, mit Frakturen am Skelett und Verletzungen am Kapsel-Band-Apparat (kapsuloligamentärer Komplex) des Knies und des Sprunggelenks sowie mit partiellen oder totalen Distraktionsverletzungen der Muskeln und/oder Sehnen, die auf die Kombination verschiedener Faktoren zurückzuführen sind wie unzureichendes Aufwärmen der Muskeln, rutschige oder unebene Spielfelder, übermäßige Umgebungsfeuchtigkeit und unangemessene Belastungen im Training und während der Wettkämpfe.

Im Frühjahr und Sommer treten stattdessen häufiger Verletzungen beim Ausüben folgender Sportarten auf: Radfahren (Bruch des Schlüsselbeins, Belastungsschmerzen an der Wirbelsäule (Rhachialgie), Kniebeuger-Sehnenentzündung), Leichtathletik (Ermüdungsfraktur, Patella-Sehnenentzündung), Schwimmen (Pathologien der Rotatorenmanschette), Golf (Fraktur des Schlüsselbeins oder der Speiche (Radius)), Tennis (Radiusfraktur, Sehnenverletzungen sowie Verletzungen an der Kniescheibe, am Bizeps, an der Rotatorenmanschette, ...).

Distorsionen und Zerrungen

Eine Distorsion (Verstauchung) ist der vorübergehende und unvollständige Verlust der Gelenkverbindung zwischen zwei Knochenköpfen. Distorsionen und Zerrungen sind die häufigsten so genannten Weichteilverletzungen, denn sie betreffen Muskeln, Sehnen und Bänder infolge plötzlicher und intensiver Belastung. Sie treten recht häufig auf beim Konditionstraining, bei dem sich die Sportler schnell bewegen oder Gewichte heben, ohne sich dabei langsam und behutsam zu bewegen, um eine konstante und kontrollierte Spannung auszuüben. Distorsionen können akut (nach Stößen, Zusammenstößen oder plötzlichen Richtungswechseln) oder chronisch (nach erheblichen und lang andauernden Überlastungen) sein. Das traumatische Ereignis kann zu einer Gelenkpathologie führen, die in zwei Felder unterteilt wird:

- zum einen in Form einer Laxität mit Kapselläsionen, die zu einer über die normalen physiologischen Grenzen hinausgehenden Gelenkbewegung führen;

- zum anderen die Instabilität, die von den Sportlern als Zeichen des Versagens des Gelenks während der sportlichen Bewegung wahrgenommen wird und die anatomisch/pathologisch an einer mehr oder weniger vollständigen Ruptur der Bänder erkennbar ist.

Symptome

Die Sportverletzungen verursachen immer Schmerzen, die leicht bis schwer sein können. Bei verletztem Gewebe kann sich eine Kombination der folgenden Merkmale zeigen

  • Anschwellen
  • Hitzebildung
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Unfähigkeit, den vollen Bewegungsumfang auszuführen
  • Hämatome

Diagnose

Eine ärztliche Untersuchung ist erforderlich, wobei der Facharzt klären muss, ob bestimmte Medikamente eingenommen wurden, die das Risiko einer Sehnenverletzung erhöhen (zum Beispiel Ciprofloxacin oder Levofloxacin oder Statine). Möglicherweise erfolgt zur weiteren Beurteilung auch eine Überweisung an einen anderen Spezialisten. 

Die diagnostischen Untersuchungen können Röntgenaufnahmen, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), Ultraschall, Knochenszintigraphie, Knochendichtemessung (DEXA) und Elektromyographie (EMG) umfassen.

Behandlung

Die Behandlung von Sportverletzungen ist ähnlich wie die von Nicht-Sportverletzungen.

Die unmittelbare Maßnahme bei fast allen Läsionen besteht in der PRICE-Therapie (Protection, Rest, Ice, Compression, Elevation), beziehungsweise:

  • Schutz
  • Ruhe
  • Kühlung
  • Kompression
  • Hochlagerung

Der Schutz besteht im sofortigen Immobilisieren und Ruhigstellen des verletzten Körperteils, um innere Blutungen und Schwellungen zu reduzieren und ein weiteres Trauma zu verhindern.

Die verletzte Stelle schwillt an, weil Flüssigkeit aus den Blutgefäßen austritt. Die Kühlung sorgt für das Verengen der Blutgefäße und reduziert somit den Austritt, was wiederum die Schwellung eindämmt und dazu beiträgt, Schmerzen und Muskelkrämpfe zu verringern und Schädigungen am Gewebe zu begrenzen. Der verletzte Teil muss dann über die Höhe des Herzens gehoben werden, damit die Schwerkraft die Absonderung der Flüssigkeit begünstigt, die durch ihre Ansammlung Schwellungen und Schmerzen verursachen würde. Bei einer Handverletzung zum Beispiel müssen sowohl die Hand als auch der Ellbogen hochgelagert werden.

Subakute Phase

In der subakuten Phase besteht das Ziel der Behandlung darin, das verletzte Gewebe einer Reihe von mechanischen Belastungen auszusetzen, die der Förderung der physiologischen Ausrichtung der Kollagenfasern dienen. Die Zielsetzungen in dieser Phase sind: a) das Beseitigen des Schmerzes; b) das Wiederherstellen der Funktion; c) das Lösen von Muskelkrämpfen; d) das Beseitigen von Ödemen; e) das Wiedererlangen der Muskelkraft. Um diese Ziele zu erreichen, werden Massagen, Physiotherapie, Mobilisierungstechniken, Gelenk-Bandagen und Orthesen sowie Kinesiotherapie eingesetzt.

Phase der funktionalen Rehabilitation

Die Phase der funktionalen Wiederherstellung hat folgende Zielsetzungen: a) das Wiederherstellen der Propriozeption; b) das Wiedererlangen der Kraft; c) das Verhindern von Rückfällen. 

Hilfsmittel wie Bandagen und funktionale Orthesen für Beine, Sprunggelenke und die oberen Extremitäten können auch während der Rehabilitation oder nach einer Verletzung sowie auch als prä- und/oder postoperative, rehabilitative oder konservative Behandlung und zum Schutz der Bänder bei sportlichen Aktivitäten sehr nützlich sein.


Die auf dieser Website enthaltenen Informationen dienen ausschließlich Informationszwecken. Sie stellen in keinem Fall eine Diagnose oder Vorgabe zur Behandlung dar. Sie ersetzen auch in keiner Weise die direkte Beziehung zwischen Arzt und Patient oder die Untersuchung durch einen Spezialisten. Es wird empfohlen, immer den Rat des eigenen Arztes und/oder Spezialisten bezüglich der aufgezeigten Indikationen oder in eventuellen Zweifelsfällen einholen.

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